| Die diesjährige Herbsttagung des AK Großcichliden fand am 04.10.2008erstmalig in Roßlau (Sachsen-Anhalt) und nur an einem einzigen Tagstatt.
Nach der Anreise und einem kräftigen Kaffee begrüßte Lutz Krahnefeld 13Mitglieder und 3 Gäste. Zuerst wurden folgende organisatorische Themenbesprochen:
- letzte Absprachen zum Sonderheft des AK
- Vorbereitung Vorstandswahl im April 2009
- Neues aus der Nomenklatur unserer Cichliden
- Einstimmiger Beschluß zur Erhöhung des AK-Mitgliedsbeitrages auf 10,-€ pro Jahr ab 2009.
Die Vortragsreihe eröffnete E. Schreiber mit dem Thema "Zum Jubiläumeinen Creni -Erfahrungen und Probleme bei Haltung, Vermehrung und Absatzvon Crenicichla proteus". Anschließend folgte ein Beitrag von H.Nordhausen mit dem Titel "ZAG Cichliden / DCG - Ein Werdegang". Erschilderte seine aquaristischen Entwicklung vor dem Hintergrund "Vor - während - nach der Wende", und das durchaus interessant, auch, weileinige Erinnerungen geweckt wurden.
Nach der Mittagspause hielten M. Melchien und U. Oehler gemeinsam einenVortrag über ihre Erfahrungen mit verschiedenen Großcichlidenarten. Sie zeigten beispielsweise Probleme bei der Vergesellschaftung (paarweise Haltung oder in Gruppen, Beckengrößen, usw.). Manche Arten wurden über einen kürzeren Zeitraum gepflegt, mit anderen beschäftigte man sich länger und intensiver (wie z.B. mit Chuco godmanni, über die U. Oehler speziell berichtete).
Danach stellte L. Krahnefeld die gescheckte Farbform des amerikanischen Zebrabuntbarsches in den Mittelpunkt und legt dar, wie, wann und wo diese Variante entstanden ist und wie dieses Merkmal vererbt wird.
S. Schlauch berichtete anschließend über seine Erfahrungen mit den zwei Arten Australoheros kaaygua und A. sp. "Monigotes", die er beide über mehrere Monate mehrere Jahre in seinem Gartenteich pflegt.
Ein Aquarium in Gartenteichgröße braucht man zur Pflege von Cichla temensis. Mit der Gattung Cichla beschäftigt sich J. Teuscher schon lange und es schwimmen verschiedene Arten in seinem Becken. Da erlebt man schon einiges, das es zu berichten gibt.
Eine Urlaubsreise nach Mexiko - da geht man natürlich auf die Suche nach Cichliden. Auch wenn es tief unter der Erdoberfläche ist. So tat es G. Kirsten - er fand sie in den Cenoten von Riviera Maya auf Yucatan.
P. Dittrich beschäftigt sich vorwiegend mit südamerikanischen Cichliden. Durch berufliche und private Umstände war er gezwungen, zeitweise zu pausieren. Nun ist er gerade dabei, sich wieder eine Aquarienanlage aufzubauen. Daher der Titel zu seinem Vortrag: "Hauptsache: wieder Fische".
Hiernach war der offizielle Teil des Treffens beendet. Der Termin für die Frühjahrstagung des AK ist wie geplant der 25.04.2009. Sie wird wieder in Roßlau stattfinden und ganz im Zeichen des 25jährigen Jubiläums des AK Großcichliden stehen. Unsere Empfehlung: Diesen Termin unbedingt vormerken!
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